Am 20.07.2018 erscheint ein Artikel über das Jagd und Wildtiermanagement auf geschützen Flächen im regelmäßig erscheinendem Newsletter des Kiskunság Nationalparks. Der Artikel befindet sich auf Seite 9 und ist auf ungarisch.

KNPD Newsletter (pdf, 7.324 KB)

Erfreulicherweise konnten heuer bereits zwei Hennen mit Nachwuchs im Marchfeld gesichtet werden. Landwirte im Marchfeld haben diese Jungtrappen gesichtet und Franz Josef Kovacs hat sie aus großer Entfernung von einem Hochstand aus fotografieren können.

Grund zur Freude. In der Nacht wurde heute um 1.45 Uhr von Landwirt Robert Kriegl eine Jungtrappen in einer Brache im Marchfeld fotografiert. Zum Glück hat der Landwirt Rücksicht genommen. Denn die Brache hätte heute gehäckselt werden sollen - ist jetzt einmal um 2-3 Wochen verschoben - und Trappenexperte Rainer Raab wird beim Häckseln mitfahren und aufpassen, denn im Marchfeld wird jede Jungtrappe ganz dringend gebraucht.

Miklós Lóránt, Trappenexperte in Ungarn gibt ein Interview im Radiosender MR1 Kossuth. Der Radio Beitrag kann unten angehört werden (ungarisch).

Radio Beitrag MR1 Kossuth vom 21.06.2018

Am 04.06.2018 erscheint ein interessanter Artikel über die Eröffnung des Aussichtsturm „LIFE Großtrappe Tadten“ in der BVZ.

Trappenschutz in Tadten (pdf, 2.361 kB)

 

 

Am 26.05.2018 findet die offizielle Eröffnung des Aussichtsturms in Tadten, im Rahmen des "European Natura 2000 Day" und des 25 jährigen Jubiläums des Nationalparks Neusiedler See - Seewinkel, unter der Leitung von Bürgermeister Willibald Goldenits, ÖGG Vorsitzenden Werner Falb-Meixner, Trappenkoordinator Rainer Raab, Nationalpark Direktor Johannes Ehrenfeldner, Landtagspräsident Rudolf Strommer und Landtagsabgeordnete Edith Sack statt.

 

Am 16.04.2018 erscheint ein Fernsehbeitrag auf dem ungarischen Fernsehsender M1. In dem Beitrag spricht der ungarische Trappenkoordinatior Miklós Lorant über die Großtrappe, das Balzverhalten und das LIFE Projekt Great Bustard.


Der Beitrag kann unter folgendem Link abgerufen werden und beginnt ab Minute 10:

https://www.mediaklikk.hu/video/kek-bolygo-2018-04-16-i-adas-2/

Am 01.04.2018 erscheint ein interessanter Artikel im BVZ über das mittlerweile dritte LIFE Projekt Großtrappe und den Besuch des LIFE Projekts durch Dr. Felix Bergmann vom Monitoringteam (NEEMO) und Mattia Pellegrini von der Europäischen Kommission (EASME).

BVZ Artikel (pdf, 144 KB)

Am 22.03.2018 erscheint ein interessanter Artikel im Kurier über das mittlerweile dritte LIFE Projekt Großtrappe, sowie der Evaluierung durch die Europäische Kommission (EASME) und des Monitoringteams (NEEMO).

Kurier Artikel (pdf, 688 KB)

EU will von burgenländischem Großtrappenschutz lernen!

Unsere Projekte für den schwersten flugfähigen Vogel Europas sind „Best Practice“ Beispiele im Naturschutz und sorgen in Europa für Aufsehen.

Durch verschiedene Aktivitäten ist es den Trappenschützern gelungen, die vom Aussterben bedrohte Population der Großtrappe im Grenzgebiet Österreich-Ungarn-Slowakei von unter 100 Tieren auf über 400 Exemplare von „Otis tarda“ zu steigern, während sonst in Europa die Bestände in vielen Bereichen weiter zurückgehen. Bei einem Besuch von je einem verantwortlichen Mitarbeiter der Europäischen Kommission (EASME) und des ausgelagerten Monitoringteams (NEEMO), der für die Evaluierung von Naturschutzprojekten zuständigen Stelle, wurde versucht die Gründe für diesen Erfolg zu eruieren. Felix Bergmann und Mattia Pellegrini „Wir wollen aus den durchgeführten Bemühungen lernen, um auch in anderen Bereichen ähnlich handeln zu können“. Der Koordinator der Schutzbemühungen in Österreich bzw. Mitteleuropa, Rainer Raab „Die Kombination aus verschiedenen Maßnahmen für die Großtrappe bringt den Erfolg. Das zur Verfügung stellen von eigens angelegten Schutzflächen zur erfolgreichen Aufzucht von Jungtrappen und der Schutz vor Verlusten sind entscheidende Faktoren. Durch die Erdverkabelung und anschließende Beseitigung der Mittelspannungsleitungen bzw. Markierung von Stromleitungen, aber auch durch die Prädatorenkontrolle durch die Jägerschaft und die dadurch erhöhte Zahl an Jungtrappen hat sich der Bestand im Nordburgenland wieder deutlich erholt“. Werner Falb-Meixner, Obmann der Österreichischen Gesellschaft zum Schutz der Großtrappe „Das Geheimnis des Erfolgs besteht in der intensiven Zusammenarbeit von Landwirten, Jägern, Naturschützern und den Gemeinden. Es ist gelungen mit dem österreichischen Programm für eine umweltorientierte Landwirtschaft die Schutzflächen anzulegen und im mittlerweile 3. LIFE Projekt der EU zusätzliche Mittel für verschiedene Schutzaktivitäten zu lukrieren.“

Am Bild von links:
Felix Bergmann (NEEMO), Miki Lorant (Ungarischer Koordinator für den Großtrappenschutz), Rainer Raab (Österreichischer bzw. Mitteleuropäischer Koordinator für den Großtrappenschutz), Mattia Pellegrini (EASME), Werner Falb-Meixner (Obmann Österr. Gesellschaft Großtrappenschutz).